Rinderbraten
Der Duft von zartem, saftigem Rinderbraten erfüllt die Küche und sorgt dafür, dass das Wasser im Mund zusammenläuft. Wenn du den Braten im Ofen hast, wird die Vorfreude auf die erste Gabel umso größer. Die knusprige Kruste, die beim Braten entsteht, umschließt das zarte Fleisch und die tiefen Aromen, die sich beim langsamen Garprozess entwickeln, machen das Gericht einfach unwiderstehlich. Erinnerungen an Familienessen und gemütliche Sonntagnachmittage werden wach, wenn ich diesen Rinderbraten zubereite. Es ist eines dieser Gerichte, das nicht nur den Magen, sondern auch die Seele wärmt.

Dieser Rinderbraten wird deine Erwartungen übertreffen, egal ob zu besonderen Anlässen oder einfach zum Verwöhnen der Liebsten. Mit jeder Portion wird der Geschmack intensiver, und die herzliche Verbindung, die beim gemeinsamen Essen entsteht, ist unbezahlbar. Lass uns gemeinsam in die Welt des Rinderbratens eintauchen und dieses köstliche Rezept nachkochen, das perfekt für jede Jahreszeit ist!
Inhaltsverzeichnis
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfache Zubereitung: In nur 25 Minuten bereit gemacht, und der Ofen übernimmt den Rest!
- Unwiderstehlicher Geschmack: Zartes Fleisch, perfekt kombiniert mit einer aromatischen Rotweinsauce – einfach himmlisch!
- Beeindruckende Präsentation: Dieses Gericht macht auf jedem Tisch eine gute Figur und begeistert jeden Gast.
- Flexibel genießen: Ideal für ein Familienessen, Feiertage oder einfach, um sich selbst zu verwöhnen.
- Vielfältige Anpassungsmöglichkeiten: Du kannst den Braten nach Belieben variieren oder anpassen!

Zutaten, die du brauchst
- 1 Bund Suppengrün: Enthält Möhren, Sellerie und Lauch, welche die Basis für eine aromatische Sauce bilden. Eine Petersilienwurzel ist optional für extra Geschmack.
- 1 Zwiebel: Fügt Süße und Tiefe hinzu, wenn sie angebraten wird.
- 1 Knoblauchzehe: Für ein verstärktes Aroma, du kannst bei Bedarf mehr verwenden.
- 1–1,5 kg Rinderbraten aus der Schulter: Diese Fleischpartie sorgt für einen besonders zarten Braten. Alternativ kann auch Nacken oder Keule verwendet werden.
- Salz & Pfeffer: Grundgewürze, die für den besten Geschmack unabdingbar sind.
- 2–3 EL Butterschmalz oder neutrales Öl: Zum Anbraten des Fleisches, was zu einer köstlichen Kruste führt.
- 1 TL Tomatenmark: Bringt zusätzliche Tiefe und einen Hauch von Süße.
- 1 TL Zucker: Karbonisiert beim Rösten und verbessert den Geschmack der Sauce.
- 2 EL Balsamicoessig: Gibt eine angenehme Säure und rundet die Aromen ab.
- 400 ml trockener Rotwein: Verstärkt die Geschmackstiefe – wähle einen Wein, den du auch trinken würdest!
- 1–1,5 l Wasser/Gemüsefond/Rinderfond: Basis für die Sauce, die das Fleisch umgibt.
- 2 Lorbeerblätter: Für subtile, herbale Noten.
- 4 Wacholderbeeren: Versorgen die Sauce mit einem Hauch von Frische.
- 2 Pimentkörner: Bringen Würze und Tiefe ins Spiel.
- 2 Nelken: Fügt einen warmen, gewürzigen Geschmack hinzu.
- 1 TL Pfefferkörner: Für eine scharfe Note, die ordentlich kickt.
- Speisestärke (nach Bedarf): Zum Andicken der Sauce.
- 1 Schluck Rotwein: Für den letzten Feinschliff der Sauce.
So machst du Rinderbraten
Suppengrün vorbereiten: Zuerst das Suppengrün grob würfeln. Ich trenne es gerne: Hartes Gemüse wie Möhren und Sellerie in eine Schüssel und schnell anbrennendes Gemüse wie Zwiebel und Lauch in eine zweite Schüssel geben. So hast du alles schön sortiert und bereit für den nächsten Schritt.
Rinderbraten anbraten: Den Rinderbraten rundherum kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. In Butterschmalz oder neutralem Öl in einem großen Topf sehr kräftig anbraten, bis sich eine schöne Kruste bildet. Je besser die Röstaromen, desto besser wird die Sauce!
Gemüse rösten: Das Fleisch aus dem Topf nehmen. Zuerst das harte Gemüse hineinlegen und kräftig anrösten. Danach die Zwiebel, den Lauch und den Knoblauch kurz mitrösten, um zu verhindern, dass sie verbrennen.
Tomatenmark hinzufügen: Das Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten, dabei die Hitze leicht reduzieren, damit es nicht bitter wird. Den Zucker dazugeben und kurz karamellisieren lassen, dann mit Balsamicoessig ablöschen.
Mit Rotwein ablöschen: Jetzt kommt der Rotwein ins Spiel – mehrmals damit ablöschen und reduzieren lassen. So löst du auch den Bratensatz und intensivierst den Geschmack. Achte darauf, den letzten Schluck Rotwein nicht mehr verkocht zu lassen.
Wasser/Fond aufgießen: Den Topf mit Wasser, Gemüsefond oder Rinderfond aufgießen, je nach Fleischmenge etwa 1–1,5 Liter. Die Gewürze hineingeben und alles aufkochen lassen. Den Braten wieder in den Topf legen, die Flüssigkeit vom Teller nicht verschwenden, und einen Deckel drauflegen.
Langsam schmoren lassen: Bei 160°C Ober-/Unterhitze etwa 3–4 Stunden schmoren lassen. Jede Stunde einmal wenden. Ab 3 Stunden alle 20 Minuten testen: Wenn sich die Fleischgabel leicht hineinstechen lässt, ist der Braten perfekt!
Sauce passieren: Den Braten herausnehmen. Die Sauce durch ein feines Sieb gießen. Nach Bedarf Speisestärke mit einem Schluck Rotwein anrühren und schrittweise einrühren. Jede Mischung einmal richtig aufkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz abschmecken und den Braten in der Sauce wieder heiß ziehen lassen.

Aufbewahrung & Aufwärmen
Du kannst den Rinderbraten bei Zimmertemperatur nicht länger als zwei Stunden aufbewahren. Gekühlt hält er sich in einem luftdichten Behälter für bis zu vier Tage. Wenn du ihn einfrieren willst, lege ihn in einen gefriergeeigneten Behälter und lagere ihn max. drei Monate im Frost. Zum Aufwärmen einfach bei 160°C im Ofen für etwa 30-40 Minuten oder in der Mikrowelle bei mittlerer Temperatur aufwärmen. Beachte, dass die Textur etwas anders sein kann; aber ein kleiner Schuss Brühe kann helfen, sie aufzufrischen.
Hilfreiche Tipps vom Küchenchef
- Achte darauf, das Fleisch gut anzubraten, damit die Röstaromen erhalten bleiben und die Sauce reichhaltiger wird.
- Überprüfe die Temperatur des Fleisches mit einem Thermometer – ein perfekter Rinderbraten hat etwa 60-65°C.
- Lass den Braten nach dem Garen etwas ruhen, damit die Säfte sich setzen können und das Fleisch saftiger bleibt.
- Du kannst auch mit weiteren Gewürzen experimentieren, wie Thymian oder Rosmarin, je nach persönlichem Geschmack.
- Ideal für das Wochenende, weil der Rinderbraten auch hervorragend vorbereitet werden kann.
Der zarte Rinderbraten wird dich und deine Gäste sicher begeistern! Es ist ein außergewöhnliches Gericht, das sowohl die Sinne anspricht als auch schöne Erinnerungen weckt. Experimentiere unbedingt mit den Zutaten und Würzen, um das Gericht ganz nach deinem Geschmack zu gestalten. Lass dich auf dieses herzliche und wohltuende Rezept ein und genieße jede köstliche Gabel!
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Zubereitung des Rinderbratens?
Kann ich den Rinderbraten im Voraus zubereiten?
Welche Beilagen passen gut zu Rinderbraten?
Kann ich das Rezept anpassen?
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Rinderbraten
- Vorbereitungszeit: 25 Minuten
- Kochzeit: 205 Minuten
- Gesamtzeit: 5 hours 50 minutes
- Portionen: 6 Portionen 1x
- Kategorie: Abendessen
- Zubereitungsmethode: Backofen
- Küche: Deutsch
Beschreibung
Dieser Rinderbraten überzeugt mit seinem unwiderstehlichen Geschmack und der einfachen Zubereitung. Perfekt für ein schnelles Abendessen oder eine herzhafte Mahlzeit mit Familie und Freunden.
Zutaten
- 1 Bund Suppengrün (3 Möhren, 1 kleines Stück Sellerie, 1 kleines Stück Lauch, optional 1 kleines Stück Petersilienwurzel)
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1–1,5 kg Rinderbraten aus der Schulter (alternativ Nacken oder Keule)
- Salz & Pfeffer
- 2–3 EL Butterschmalz oder neutrales Öl
- 1 TL Tomatenmark
- 1 TL Zucker
- 2 EL Balsamicoessig
- 400 ml trockener Rotwein
- 1–1,5 l Wasser/Gemüsefond/Rinderfond (Verhältnis grob 1:1 zur Fleischmenge)
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Wacholderbeeren
- 2 Pimentkörner
- 2 Nelken
- 1 TL Pfefferkörner
- Speisestärke (nach Bedarf)
- 1 Schluck Rotwein
Anweisungen
- Suppengrün grob würfeln, hartes Gemüse in eine Schüssel und schnell anbrennendes Gemüse in eine zweite Schüssel geben.
- Rinderbraten von allen Seiten salzen und pfeffern, in Butterschmalz oder Öl kräftig anbraten, bis eine Kruste entsteht.
- Fleisch herausnehmen, zuerst das harte Gemüse anbraten, dann Zwiebel, Lauch und Knoblauch kurz mitrösten.
- Tomatenmark hinzugeben, kurz rösten, dann Zucker karamellisieren lassen und mit Balsamico ablöschen.
- Rotwein hinzugeben, mehrmals ablöschen und reduzieren, um den Bratensatz zu lösen.
- Mit Wasser/Fond aufgießen, Gewürze hinzufügen, aufkochen lassen und das Fleisch wieder einlegen.
- Bei 160°C ca. 3–4 Stunden schmoren, jede Stunde wenden und ab 3 Stunden alle 20 Minuten testen.
- Braten herausnehmen, Sauce durch ein Sieb passieren, Speisestärke mit Rotwein anrühren, einrühren und aufkochen lassen.
Notizen
Das Fleisch kann auch einen Tag vorher mariniert werden, um den Geschmack zu intensivieren.
Übrig gebliebene Sauce passt hervorragend zu Kartoffeln oder Reis.
Den Braten im Kühlschrank aufbewahren, um ihn später erneut zu genießen.
Ernährung
- Portionsgröße: 1 Portion
- Kalorien: 350
- Zucker: 5g
- Natrium: 800mg
- Fett: 20g
- Gesättigte Fettsäuren: 8g
- Ungesättigte Fettsäuren: 10g
- Transfette: 0g
- Kohlenhydrate: 18g
- Ballaststoffe: 3g
- Eiweiß: 25g
- Cholesterin: 90mg
